
Eine Herausforderung für das exklusive Haus
– ein feministischer, antikapitalistischer, performativer Angriff auf westliche, neokoloniale Machtstrukturen mit Hilfe von Wissen, Fürsorge, Lachen, Einigkeit, Tanz, Wut, Gesang, Poesie und anderen subversiven Verhaltensweisen.
Irgendwo, im Zentrum unserer Realität, findet ein Wirtschaftsgipfel statt. Ein Mann spricht über globales Wachstum und den guten Willen der Menschen. Sie können ihn nicht sehen, aber seine Stimme dringt überall hin; in die Köpfe von vier beliebigen Frauen, die sich nicht kennen. Am Abend, wenn die Frauen schlafen gehen, denken sie an die Berliner Konferenz. Als Europa Afrika unter sich aufteilte. Und weil die Frauen an die Konferenz denken, betreten sie den Raum, in dem sie stattgefunden hat. Es ist das Jahr 1884. Es sind nur weiße Männer anwesend.


